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Antitranspirante

Im Gegensatz zu Deos, die im besten Fall die Schweiß zersetzenden Bakterien eindämmen und damit die Geruchsbildung bekämpfen, aber die produzierte Schweißmenge nicht verändern, setzen Antitranspirante beim Schwitzen selber an. Sie verengen die Ausgänge der Schweißdrüsen und vermindern damit die Schweißproduktion. Schon einfache, in Drogerien erhältliche Antitranspirante tun dies in gewissem Rahmen – handelt es sich um eine Hyperhidrose, müssen stärkere Antitranspirante - Spezialprodukte her.

Antitranspirante sind meistens in Form von RollOns oder Sprays, aber auch als Cremes oder Puder erhältlich. Damit sie optimal wirken, sollten sie abends und nicht morgens verwendet werden, damit sie nicht sofort wieder vom Schweiß abgespült werden, sondern während der schweißarmen Zeit nachts einwirken können. SweatStop Antitranspirante sind in verschiedenen Wirkungsstärken erhältlich. Sie werden abends nach dem Duschen auf die gut abgetrocknete Haut aufgetragen. Eine regelmäßige Wiederholung im Abstand von mehreren Tagen ist für die dauerhafte Wirkung erforderlich. Hier finden Sie weitere Informationen zu Antitranspiranten

Shirts

Um die Folgen übermäßigen Schwitzens am Körper oder unter der Achsel abzumildern, können spezielle Funktionsshirts hilfreich sein. Diese reduzieren zwar nicht die Schweißbildung an sich, aber sie sollten den Schweiß aufnehmen und nach außen, weg vom Körper, transportieren. Dort geben sie ihn schnell ab, so dass sie schnell wieder trocken sind. Dabei sind sie aus hautangenehmem Material, das auch von der sensiblen, vom Schweiß gereizten Haut vertragen wird. Zudem sollten sie durch das Material bakterienhemmend sein. Oft sind diese Shirts sehr hilfreich, weil dadurch der Teufelskreis ‚Schwitzen-Schweißflecken-Scham und Stress – noch mehr Schwitzen’ unterbrochen wird. Zudem wird das Milieu auf der Haut durch die verringerte Feuchtigkeit deutlich verbessert, wodurch Sekundärprobleme wie Hautpilze oder Entzündungen leichter in den Griff zu bekommen sind. Meistens sind diese Shirts eher sportlich geschnitten. Das Tragen von Funktionsshirts lässt sich gut mit anderen sanften Behandlungen wie Antitranspiranten oder Iontophorese kombinieren.

Achselpads

Achselpads sorgen für einen ähnlichen Effekt wie Funktionsshirts, nur sind sie auf das axiale Schwitzen beschränkt in ihrer Wirkung. Achselpads absorbieren den Schweiß und leiten ihn von der Haut weg. Damit wird das feuchte, ungesunde Hautklima verhindert. Zudem werden auf der Kleidung nicht so schnell unschöne Schweißflecken sichtbar. Damit wird die Haut geschont und die Bekämpfung von schweißbedingten Entzündungen und Pilzerkrankungen der Haut vereinfacht, zudem kann der Träger sich ohne Scham in der Öffentlichkeit bewegen. Bedenken sollte man, dass die Aufnahmefähigkeit von Achselpads begrenzt ist. Je nach Stärke des Schwitzens müssen sie also nach einer Weile ausgetauscht werden. Achselpads sind sowohl einmalverwendbar erhältlich, meist aus einem saugfähigen Vlies mit einer hautfreundlichen Umhüllung, als auch wiederverwendbar und waschbar. Achselpads werden entweder in spezieller Wäsche mit Einschubtaschen getragen oder sie müssen sich befestigen lassen. Dies geschieht meistens entweder durch Bänder oder durch Klebestreifen.

Achselpads vermindern nicht die Menge des Schweißes, aber sie helfen, die Folgen zu mindern. Sie lassen sich gut zum Beispiel mit der Behandlung durch Antitranspirante oder Iontophorese kombinieren.

Iontophorese

Die Leitungswasseriontophorese (LWI) ist eine Gleichstrom-Therapie zur Behandlung von Hyperhidrose (übermäßigem Schwitzen) an Händen, Füßen, Achseln, Gesicht und Kopf (Hyperhidrosis Palmaris, Plantaris, Axillaris, Facialis).

Die Iontophorese oder genauer Leitungswasser-Iontophorese ist eine physikalische Behandlungsmethode, die ursprünglich gegen Hyperhidrose an Händen oder Füßen entwickelt wurde. Heutzutage stehen jedoch auch passende Elektroden für das Gesicht, die Achseln und den Rumpf zur Verfügung. Bei diesem Verfahren wird, meistens durch Gleichstrom, Leitungswasser elektrisch aufgespalten. Dabei werden die Nerven schwachen Stromimpulsen ausgesetzt, was zu einer Beruhigung der Nerven und damit wiederum zu einer verringerten Schweißbildung führt.

Bei der Leitungswasseriontophorese werden zwei Wannen mit Wasser befüllt und jeweils mit einem elektrischen Leiter versehen. Die Hände bzw. Füße werden dann in das Wasserbad getaucht und einem schwachem Gleichstrom ausgesetzt; sie sind der elektrische Leiter, der den Stromkreis über den Körper schließt. Bei der Anwendung an den Achseln kommen anstatt Wasserwannen mit Wasser befeuchtete Schwammtaschen zum Einsatz.

Eine schwächere Stromstärke bringt in der Regel schnell zufriedenstellende Ergebnisse, übertriebene Stromstärken sind nicht notwendig.

Die Behandlung erfolgt zunächst täglich und nach Eintritt der Wirkung alle 1-3 Tage und dauert 20 Minuten. Erste Behandlungserfolge treten in der Regel bereits nach wenigen Anwendungen ein.

Vermutlich reichern sich die entstehenden Protonen in den Ausgängen der Schweißdrüsen an und vermindern hierdurch die Schweißabsonderung. Die Iontophorese wird am Anfang der Behandlung dreimal pro Woche oder sogar täglich für je zehn bis fünfzehn Minuten angewandt, bis die Wirkung eintritt. Später, zum Aufrechterhalten der Wirkung, sollte die Behandlung zweimal pro Woche durchgeführt werden. Aufgrund des fließenden Stroms ist die Iontophorese nicht für Träger von Herzschrittmachern oder anderen implantierten Metallen (Kupferspirale, Piercings …) geeignet. Auch metallener Schmuck sollte während der Behandlung abgelegt werden.

Die Iontophorese soll auch gegen das Wiederentstehen von abgeheilten, durch den Schweiß entstandenen Ekzemen hilfreich sein. Sie sollte nicht mit Antitranspiranten kombiniert werden, kann aber wohl durch Funktionsshirts, Socken oder Achselpads ergänzt werden.

Erfahren Sie mehr über die Iontophorese von SweatStop®

Pulver

Für die Füße haben sich Fußpulver bewährt. Diese werden entweder in die Socken oder die Schuhe gestreut oder direkt auf die Füße. Sie saugen die Feuchtigkeit auf und sorgen damit für ein angenehmes Klima auf der Haut. Zudem machen sie es den Bakterien schwer und verhindern die Ausbreitung von Pilzen, die die Haut schädigen. Viele Fußpuder enthalten zudem Antitranspirante, damit hemmen sie zusätzlich die Schweißentwicklung.

Fußpuder mit Antitranspiranten sollten abends verwendet werden, andere Fußpuder können einfach morgens in den Schuh oder den Socken gegeben werden.

Sohlen

Verschiedene Arten von Einlegesohlen können ebenfalls helfen, die Folgen der Hyperhidrose an den Füßen zu lindern. Einlegesohlen mit Aktivkohle beispielsweise saugen eine Menge Flüssigkeit auf und helfen damit, die strapazierte Fußsohle trockener zu halten. Zudem wirkt Aktivkohle antibakteriell und kann damit den Zersetzungsprozess des Schweißes verlangsamen. Bei leichter Hyperhidrose können Einlegesohlen aus Zedernholz hilfreich sein, da das Zedernholz ebenfalls antibakteriell wirkt und zudem einen angenehmen Geruch verbreitet. Zimt wirkt ebenfalls etwas antibakteriell, daher ist er ebenfalls in Fußpuder und Einlegesohlen zu finden.

Einlegesohlen aus Baumwolle haben den Vorteil, dass sie viel Flüssigkeit aufnehmen können und anschließend bei bakterientötenden 60 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden können. Einlegesohlen lassen sich gut mit Antitranspiranten oder Iontophorese kombinieren.

Socken

Wer unter übermäßiger Schweißbildung an den Füßen leidet, weiß aus Erfahrung, dass er besonders auf die richtigen Schuhe und Socken achten muss. Atmungsaktive Materialien sind zu bevorzugen, da sie dem Schwitzen etwas entgegenwirken und es wenigstens nicht fördern. Das heißt, dass Socken aus Naturmaterialien oder Funktionssocken besser sind als Socken aus Kunstfasern. Socken aus Baumwolle haben oft den weiteren Vorteil, dass sie bei 60 Grad gewaschen wieder können, was die Besiedlung mit Bakterien verhindert. Spezielle Funktionssocken verfügen zum Beispiel über eine Plüschsohle, die besonders viel Feuchtigkeit aufnehmen kann, oder über eingesponnene Silberfäden oder Kupferfäden, die antibakteriell wirken und damit der Zersetzung des Schweißes und dem Fußgeruch entgegenwirken.

Funktionssocken lassen sich hervorragend mit Antitranspiranten oder Iontophorese kombinieren.



Weitere Tipps finden Sie in unserem "Schwitzen Ratgeber". Sie erfahren wie Sie übermäßiges Schwitzen kontrollieren und damit besser umgehen können. 


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